Einklang•

Institut für Heilwissen

Vita Maren Pohl-Hauptmann

Ich wurde am 02.05.1964 in Wolfenbüttel als jüngste von 3 Schwestern geboren. Mein Vater arbeitete damals in der niedersächsischen Heimschule in Wolfenbüttel als Referendar.

Mit 6 Jahren zog ich mit meiner Familie nach Hankensbüttel, wo mein Vater als Oberstudienrat am Gymnasium Hankensbüttel eine Anstellung fand. Meine Mutter arbeitete später ebenfalls dort als Sportlehrerin.

1983 absolvierte ich das Abitur und fing an der Medizinischen Hochschule Hannover mit dem Studium der Medizin an. Dort arbeitete ich als Schwesternhelferin in der Inneren Medizin, um mir mein Studium mitzufinanzieren.

Nach dem Physikum und dem ersten Teil der ärztlichen Prüfung ging ich für 3 Monate nach Manchester, um dort in den Genuss des „bedside teaching“ zu kommen, welches damals an den deutschen Hochschulen etwas zu kurz kam. Hier zeigte der Chefarzt selbst den Studenten alle wichtigen Untersuchungstechniken am Patientenbett.

Da ich ursprünglich Kinderärztin werden wollte, verbrachte ich viele Famulaturen (Praktika) im Kinderkrankenhaus auf der Bult und in der MHH. Ich merkte aber, dass die Arbeit der Kinderheilkunde und die Behandlung schwerstkranker Kinder mir sehr zu schaffen machte. So konnte ich das Bild eines krampfenden Säuglings nicht vergessen, der unter der Geburt in Sauerstoffschuld gekommen war. Auch konnte ich in der Onkologie (Krebsstation) schwer ertragen, wenn man Kindern nicht mehr helfen konnte. Daher entschied ich mich, Allgemeinmedizin zu erlernen, damit ich viele Kinder betreuen und mit naturheilkundlichen Therapien begleiten kann.

1989 beendete ich den 2. Teil der ärztlichen Prüfung und begann das Praktische Jahr zunächst in Hannover im Neu Bethesda Krankenhaus in der Gynäkologie, dann im Nordstadtkrankenhaus in der Unfallchirurgie und zuletzt im Kreiskrankenhaus St. Marienberg in Helmstedt in der Inneren Medizin. Den 3. Teil der ärztlichen Prüfung beendete ich mit der Note „sehr gut“ in Helmstedt.

Meine Doktorarbeit schrieb ich während des Praktischen Jahrs in der Gynäkologie.

Zum sogenannten AIP (Arzt im Praktikum) blieb ich im Kreiskrankenhaus St. Marienberg in Helmstadt und wurde dort später Assistenzärztin. Hier machte ich die Ausbildung zur Notärztin und fuhr im Notarztwagen. Insgesamt arbeitete ich 3 Jahre in der Inneren Medizin auf gastro-enterologischen (Magen Darm) und kardiologischen (Herz) Stationen.

Dann wechselte ich in die chirurgische Abteilung des Kreiskrankenhauses St. Marienberg in Helmstedt. Dort hatte ich viel Freude bei dem gesamten Spektrum des chirurgischen Tuns: Nähen von Schnittwunden, Einrenken von Luxationen bis hin zur Versorgung von Schwerstverletzten, aber auch Operationen von Blinddarmentzündung über Leistenbrüche bis hin zu Bauchtraumata.

Ich durfte in dieser Zeit auch für ½ Jahr die septische Station betreuen. In der BG Ambulanz bekam ich Eindrücke von der Weiterbehandlung von Arbeitsunfällen. Fast überlegte ich, doch Chirurgin zu werden, doch da meldete sich meine empfindliche Haut. Wegen eines Handekzems konnte ich die ständige scharfe Händedesinfektion nicht mehr gut vertragen.

Im September 1995 gebar ich meinen Sohn Lennard und pausierte erst einmal. Aus finanzieller Notlage und bei dem hervorragenden Angebot, nur drei Vormittage zu arbeiten ohne Nachtdienste, begann ich bei Dr. Blarr in Frellstedt die Ausbildung in der Allgemeinmedizin.

In der Zwischenzeit hatte ich in Bad Mergentheim mit den Naturheilverfahren angefangen und machte im Dezember 1995 mein Akupunktur A Diplom. Zusätzlich begann ich die Ausbildung Manualtherapie bei Prof. Buchmann in Kühlungsborn und die Homöopathie in St. Andreasberg. Auch nahm ich an Kursen der Ortho-Bionomy als osteopathischem Behandlungsverfahren bei Klaus Weber teil.

1997 erblickte meine Tochter Hannah das Licht der Welt.

Im Sommer 1997 absolvierte ich dann die Prüfung zur Fachärztin für Allgemeinmedizin.

1998 entschloss ich mich, auch wegen der guten Beziehung zu meinen Eltern, welche mich tatkräftig bis heute unterstützen, zurück nach Hankensbüttel zu ziehen. Dort hatte ich das große Glück, bei Dr. Peters anfangs halbtags mitarbeiten zu dürfen. Die von mir erlernten Ausbildungen in Homöopathie, Akupunktur und Manualtherapie wurden vom ihm ebenfalls angewendet und wir konnten uns gut ergänzen. Ich konnte dort weitere Erfahrungen sammeln und bekam viele neue Impulse. Auf seine Anregung hin machte ich 2001 das B Diplom Akupunktur und konnte darüber an den Modellversuchen Akupunktur teilnehmen.

2003 zog ich dann in meine eigene Praxis in die Wittinger Str. 15 in Hankensbüttel um.

Mit viel Freude und Enthusiasmus erarbeitete ich mir als „Chef und Chefin“ in einer Person meine „Traumpraxis“. Hierbei hatte ich viel Unterstützung durch Familie und gute Freunde.

2007 machte ich die Ausbildungen Qualitätsmanagement in der Hausarztpraxis, psychosomatische Grundversorgung und spezielle Schmerztherapie. Ich konnte durch die Prüfung bei der KV die Zusatzbezeichnung Akupunktur erwerben und nun Akupunktur für Knie- und Lendenwirbelsäulenbeschwerden über die Gesetzlichen Krankenkassen abrechnen.

Die Ausbildung im Currikulum Biologische Medizin mit Abschluss an der Universität Mailand hatte dann weiteren Einfluss auf meine ärztliche Tätigkeit. Es kamen an zusätzlichen Behandlungsverfahren Bioresonanz, Homotoxikologie, I-Health Therapie, aber auch Schröpfen, Blutegeltherapie, Ausleitung, Entgiftung und Entsäuerung als Schwerpunkte hinzu. Wir therapieren mit Sauerstofftherapie und seit 2009 mit Ozontherapie. Ebenfalls seit 2009 bietet die Praxis die Scenartherapie mit gutem Erfolg an.

Seit Juni 2008 begann ich mit der Tätigkeit als Dozentin für die Internationale Gesellschaft für Homöopathie und Homotoxikologie (IGHH) und die Internationale Gesellschaft für biologische Medizin (IGBM). Dort übernahm ich die Gebiete Manualtherapie, Homotoxikologie der Haut, des HNO Bereiches und des Verdauungstraktes.

Im Oktober 2008 schrieb ich mich dann zu einem berufsbegleitenden Studium der Naturheilverfahren in der Europauniversität Viadrina in Frankfurt/O ein. Im Oktober 2012 schloss ich das Studium mit einer Masterarbeit über das Thema "Heilung durch das Wort" und eine rmündlichen Prüfung ab und erlangte damit den Master of arts für Komplementäre Medizin und Kulturwissenschaften. Für diesen Studiengang arbeitete ich als Dozentin für den Bereich Homotoxikologie und Manualtherapie.

Mein Wunsch wäre es, mit Hilfe der vielen Masterarbeiten, die Naturheilkunde auf wissenschaftliche Beine zu stellen und den vielen Skeptikern handfeste Studien und Daten präsentieren zu können.

Seit 2007 hatte ich bei erheblicher Arbeitsbelastung einen Suchantrag auf PraxispartnerIn oder WeiterbildungsassistentIn gestartet. Leider fand sich kein Kollege/ Kollegin, der/ die auf das "platte Land" kommen wollte.

Im Rahmen der Fortbildungen, lernte ich dann Andreas Hauptmann kennen, der in seinem ärztlichen Wirken nahezu die gleichen Grundeinstellungen und das gleiche Ausbildungsspektrum besitzt. Nach nur kurzer Überlegung entschied er sich dazu, mit mir eine Gemeinschaftspraxis zu eröffnen. Aus den konstruktiven Überlegungen und Planungen für unser gemeinsames Schaffen, wurde dann schnell klar, dass uns nicht nur die Medizin verbindet. So freuen wir uns darauf auch privat einen gemeinsamen Lebensweg zu gehen. Am 9.9.2011 haben wir geheiratet.

Da wir beide den beständigen Wunsch nach Fortbildung im schulmedizinischen und naturheilkundlichen Bereich haben, können wir vielen Patienten gerecht werden und individuell beraten und behandeln. Wir erleben täglich, wie viel Freude der gegenseitige Austausch macht und wie viele neue Anregungen wir erhalten.

Für das Wirken als Dozenten bei Fortbildungsverantstaltungen für Ärzte und als Kursleiter z.B. für Klangtherapie und jede Art von Patientenschulungen, haben wir das Unternehmen

Einklang- Institut für Heilwissen

gegründet.

Im Oktober 2009 begann nach einiger Verzögerung aufgrund der sich schwierig gestaltenden Weitergabe der Praxis in Hamm endlich unser gemeinsames Wirken in der Gemeinschaftspraxis in Hankensbüttel.

2009 begann ich mit einer Ausbildung in Osteopathie: Das Manufit Verfahren von Dr. Anton Hack (Baden Baden) mit Schwerpunktkursen Wirbelsäule, Extremitäten, viszerale und craniosacrale Osteopathie.

Seit 2013 bin ich als Nachfolgerin von Dr. Anton Hack eingearbeitet worden, so dass wir regelmäßig Kurse anbieten.

Ebenfalls 2013 absolvierte ich die Trainerlizenz zum Nordic walking. Hier wollen wir immer wieder Kurse anbieten.

Mit der Fertigstellung des Ausbaus unserer Praxis steht uns ein wunderschöner Seminarraum zur Verfügung, in welchem die Osteopathiekurse und auch andere Seminare und Vorträge stattfinden können. Beispielsweise das Coaching der Ballance Academie, an welchem ich bereits 2 x selbst teilgenommen habe.

2013 begann ich mit der Hypnose Ausbildung bei Friedbert Becker. Die Hypnosearbeit ist zutiefst befriedigend, wenn der Patient sich darauf einlassen kann. Derzeit arbeite ich mich in die Raucherentwöhnung ein. Aber auch bei Angst und Panik und Zwangsstörungen, sowie bei Lebendskrisen, kann die Hypnose sehr hilfreich sein.

2014 absolvierte ich die Kurse1-4 als Klangmassagenpraktikerin in Schweringen bei Peter Hess und Emily Zurek. Im Dezember werde ich die Ausbildung mit dem Abschlußseminar beenden. Ab 2015 möchte ich dann die Kurse zum Klang-Coach belegen. Zusammen mit der Hypnose und der Coaching Ausbildung der Ballance Academie öffnen sich hier ganz neue Betätigungsfelder.

Mittlerweile haben viele Patienten die Vorteile der Gemeinschaftspraxis bemerkt. Wir ergänzen uns sehr gut und können uns auch mal, wenn es nötig ist, Zeit nehmen, weil die Notfallversorgung trotzdem gewährleistet ist.

Egal wie knifflig ein Krankheitsbild auch sein mag- unser Bestreben ist, dass uns immer noch etwas einfällt, was helfen kann. Aufgrund unseres Netzwerkes mit Ärzten des Studiengangs, kennen wir Experten der verschiedensten Spezialgebiete, mit denen wir zusammenarbeiten.

"Es gibt immer einen Weg" ist das Motto, welches unser ärztliches Denken und Handeln lenkt.